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Accordo dei Contrari - Kublai - Review (Babyblaue)

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    Posted: May 17 2011 at 05:36
Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


"Kublai" wurde in gleicher Besetzung wie das Erstwerk "Kinesis" aufgenommen, allerdings in Eigenproduktion und ohne Mithilfe von Altrock Records. Eingespielt wurde das Ganze im Juli 2010 innerhalb von sechs Tagen, also wird das live-Gefühl immer noch angestrebt. Glücklicherweise scheint mir das Endergebnis ein Kompromiss zwischen Spielfreude und sparsamer Nachbearbeitung im Studio zu sein. Etwas überraschend sind die orientalischen Motive in "Arabesque" sowie der von dem Gitarristen auf Oud (einer arabischen Laute) gespielte und daher nach World Music klingende erste Teil des Stückes. Der bravouröse Opener "G.B.Evidence", dessen Hauptthema der Gitarrist von dem Jazz-Pianisten Thelonius Monk übernommen hatte, zeigt die Band noch besser aufeinander eingespielt, als auf dem Debütwerk. Die ersten beiden Stücke wurden vom Gitarristen beigesteuert, die restlichen vier stammen wie gewohnt vom Keyboarder Parmeggiani. Dieser bringt seine Jazz-Rock- und Progressive Rock-Inspirationen noch überzeugender unter einen Hut.

Die hin und wieder ausbrechende Energie der Progfusion von Accordo dei Contrari ist bestens dazu geeignet, die interessierte Hörerschaft mitzureissen. Aber es geht auch zurückhaltend: klassischer Canterbury-Sound wird in "L'Ombra di un Sogno" durch den Gastsänger Richard Sinclair möglich, dessen Stimme stellenweise mehrspurig aufgenommen wurde.

Accordo dei Contrari gelingt mit "Kublai" weiterhin das Kunststück ihre extrem vertrackten Einfälle virtuos umzusetzen, gleichzeitig werden diese mit einigen Improvisationen und Jams aufgelockert. Für meine Begriffe ist auf "Kublai" eine Steigerung gegenüber dem Erstwerk zu verzeichnen. Unter anderem, weil ich nicht mehr den Eindruck habe, die Band möchte dem Hörer unbedingt etwas beweisen, die Stücke auf micht also ausgereifter wirken.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.5.2011
Letzte Änderung: 15.5.2011
Wertung: 11/15
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